Provinzial P. Siegfried M. Kettner reiste zusammen mit Vertretern der Orgensgemeinschaften nach Israel.
Eine Delegation der Österreichischen Ordenskonferenz und der Initiative Christlicher Orient (ICO) unter der Leitung von Sr. Franziska Madl und Sr. Christine Rod besuchte Ende Februar Jerusalem, Bethlehem und Nazareth. Mit dabei waren auch Abt Reinhold Dessl, P. Laurentius Resch und der Provinzial der Salesianer Don Boscos P. Siegfried M. Kettner SDB. Ziel der Reise war die Begegnung mit den Christinnen und Christen vor Ort sowie mit jüdischen Organisationen, die sich für Versöhnung und Gerechtigkeit einsetzen. Auf dem Programm standen unter anderem Treffen mit dem Lateinischen Patriarchen Pierbattista Pizzaballa, der Caritas Jerusalem und den Mönchen der Dormitio-Abtei sowie Besuche kirchlicher Schulen und christlicher Betriebe in Bethlehem.
Wie Orden im Heiligen Land Hoffnung und Zukunft vermitteln
Christinnen und Christen sind im Heiligen Land mit rund 180.000 Menschen eine kleine Minderheit. Bildung gilt als Schlüssel, damit sie bleiben und Perspektiven entwickeln können. Ein Beispiel ist die Schule der Salvatorianerinnen in Nazareth, die 2024 als beste Schule Israels ausgezeichnet wurde. Rund 1.500 Schülerinnen und Schüler werden dort in Arabisch, Hebräisch und Englisch unterrichtet. Neben hoher fachlicher Qualität prägen christliche Werte den Alltag. Direktor Awni Bathish betont: Ohne solche Schulen würden viele Familien auswandern – Bildung stärke Glauben und Zukunftschancen.

