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Never lose hope - Willkommen in Palabek

Angekommen in Palabek - ein erster Bericht

 

Es ist früher Nachmittag und gemeinsam mit unserem Fahrer Bosco bin ich am Weg zu unserem Stützpunkt, um Essen für uns zu holen. Aufgeteilt auf drei Teams sind wir am Vormittag im Gebiet der Flüchtlingssiedlung unterwegs gewesen, um chronisch kranke Kinder zu versorgen. Pater José Ubaldino, der Leiter der Salesianer vor Ort, im Camp besser bekannt als „Fr. Uba“, fängt mich ab und zeigt mir einen achtjährigen Buben.

 

Verbrennungen höheren Grades des gesamten rechten Arms inklusive Hand sowie am Unterschenkel. Der Vorfall liegt drei Wochen zurück, die Wunde ist unversorgt. Der Junge wirkt apathisch, die alleinerziehende Mutter mehrerer Kinder besorgt. Sie hat all ihr Geld für Schmerzmittel für ihren Sohn Emmanuel ausgegeben, nun ist sie gekommen, um die Salesianer um Hilfe zu bitten. Emmanuel hat 40 Grad Fieber. Wir entscheiden, ihn ins Krankenhaus zu bringen. Nun steht ihm eine mindestens dreistündige, staubige Fahrt über Stock und Stein bevor. Noch rasch ein schmerzlinderndes und fiebersenkendes Mittel, die Wunden notdürftig abgedeckt. Wie gerne hätte ich ein Verbrennungstuch wie damals im Rettungsdienst beim Roten Kreuz dabei. 

Br. Peter Jirak kümmert sich im Flüchtlingscamp Palabek um Kranke und Verletzte.

 

Dann ein Verkehrsunfall, das kleine Mädchen krümmt sich vor Schmerzen. Nach und nach treffen immer mehr Angehörige von ihr ein. Das ist mehr als Anteilnahme; sie helfen bei der Versorgung mit, das ist hier üblich und notwendig. Das Team des Spitals arbeitet ruhig und routiniert. Gegen ein Uhr in der Früh ist Emmanuel an der Reihe. Der Arzt entschuldigt sich für die Verzögerung, die Notfälle. Die Prozedur ist schmerzhaft für Emmanuel. Es ist stickig, im Behandlungsraum. Ich spüre den Hunger, die Müdigkeit, dazu das sich krümmende Kind und seine Schreie. Mir wird schwindlig, gehe hinaus. Die kühle Nachtluft tut mir gut. Werden wir wirklich eine gute Versorgung von Emmanuel in der Flüchtlingssiedlung schaffen? Zurück im Behandlungsraum frage ich nach. Keine Sorge, die Wunden seien großflächig aber problemlos, nehmen Sie ihn mit. Das Ärzteteam ist anderes gewöhnt. Noch rasch bezahlen und wir brechen auf. Mittlerweile ist es zwei Uhr. 

 

Ich möchte noch das notwendige Verbandsmaterial für Emmanuel kaufen, zumindest für die erste Woche. Tanken sollten wir auch. Das Geld reicht nicht für beides. Nur Verbandsmaterial, entscheidet Bosco. Er weiß schon, wo er im Notfall noch Sprit bekommen würde. Dann zeigt er lächelnd auf ein Elektro - Motorrad am Straßenrad: „Bald haben wir auch so eines.“ Don Bosco Mission Austria hat uns nämlich ein Elektro - Motorrad zugesichert. Ich muss lachen. Never lose hope - Willkommen in Palabek.

 

Text und Fotos: Br. Peter Jirak SDB

 

Anmerkung: Der gebürtige Linzer Peter Jirak, Salesianerbruder, Lehrer und ausgebildeter Rettunssanitäter, wird während seines Einsatzes in Uganda regelmäßig aus dem Flüchtlingscamp Palabek berichten. Wir begleiten ihn auf seinem Weg.

 

Spendenkonto Don Bosco Mission Austria

IBAN: AT33 6000 0000 9001 3423

Kennwort: Palabek

 

Br. Peter Jirak SDB in Palabek.

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