
Erdbebenhilfe Kolumbien
Eine Woche nach dem schweren Erdbeben im Westen Kolumbiens ist die Not für viele Menschen weiterhin groß. Die Salesianer Don Boscos sind in den betroffenen Regionen im Einsatz. Sie verteilen Lebensmittel und Hygieneartikel, versorgen Rettungskräfte und unterstützen Familien, die ihre Häuser verloren haben oder nicht in ihre Wohnungen zurückkehren können.
Das Erdbeben hat den Westen Kolumbiens hart getroffen. In mehr als 350 Gemeinden sind die Folgen spürbar. Straßen wurden beschädigt, Hunderte Schulen in Mitleidenschaft gezogen und vielerorts sind Wasser- und Stromversorgung sowie Telekommunikation ausgefallen. Viele Familien brauchen dringend Lebensmittel, sauberes Wasser, Hygieneartikel und eine sichere Unterkunft. Besonders schwierig ist die Situation für Menschen, die bereits vor dem Erdbeben in Armut und prekären Verhältnissen lebten.
Salesianische Einrichtungen werden zu Anlaufstellen für die Nothilfe
Die Salesianer Don Boscos haben ihre Einrichtungen in verschiedenen Teilen des Landes für die Nothilfe geöffnet. Schulen und andere salesianische Einrichtungen dienen als Sammelstellen für Wasser, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel und Material für die Rettungskräfte. Von dort aus werden die Hilfsgüter in die besonders betroffenen Gebiete gebracht.
Auch die salesianischen Gemeinschaften selbst sind vom Erdbeben betroffen. Zehn der 18 salesianischen Gemeinschaften im Westen Kolumbiens sind derzeit mit den Folgen der Katastrophe konfrontiert. „Wir gehen davon aus, dass mehr als 4.000 Menschen, die mit unseren Einrichtungen verbunden sind, in ihren Bildungs-, pastoralen und sozialen Aktivitäten beeinträchtigt wurden“, berichten die Salesianer.
Die Salesianer Don Boscos sind seit den ersten Stunden nach dem Erdbeben für die betroffenen Menschen da. Don Bosco Mission Austria unterstützt die Erdbebenhilfe in Kolumbien.
Spendenkonto Don Bosco Mission Austria
IBAN: AT33 6000 0000 9001 3423
Spendenzweck: Erdbebenhilfe Kolumbien
Bilder aus Kolumbien
Fotos: ©Don Bosco Mission Austria

