Weltfrauentag
Weltweit haben 133 Millionen Mädchen keinen Zugang zu Bildung. Für viele von ihnen bedeutet das ein Leben in Armut, Abhängigkeit und Gewalt.
Mädchen eine Stimme geben
Besonders dramatisch ist die Situation in vielen Ländern Afrikas. In Sierra Leone kümmert sich Don Bosco Fambul gezielt um Mädchen, die Opfer sexueller Ausbeutung wurden. Das Zentrum bietet ihnen Schutz, psychologische Betreuung, schulische Bildung und eine berufliche Ausbildung. Ziel ist es, ihnen neue Perspektiven zu eröffnen und sie auf ein selbstbestimmtes Leben vorzubereiten.
„Diese Mädchen haben oft Gewalt, Missbrauch und extreme Armut erlebt. Bei Don Bosco Fambul finden sie einen sicheren Ort, an dem sie Vertrauen, Würde und Hoffnung zurückgewinnen können“, betont Bruder Mayer. „Wir begleiten sie ganzheitlich – schulisch, psychosozial und beruflich.
Bildung schenkt Hoffnung – und Hoffnung schafft Zukunft
Auch in anderen Ländern des globalen Südens engagieren sich die Salesianer Don Boscos für benachteiligte Mädchen – etwa im Mädchenschutzzentrum Maison Marguerite in der Demokratischen Republik Kongo, das Kindermüttern und ihren Babys Zuflucht und Zukunftsperspektiven bietet.
„Bildung ist ein grundlegendes Menschenrecht und der wirksamste Schlüssel, um Armut und Ungleichheit nachhaltig zu bekämpfen“, betont Br. Günter Mayer. „Wenn wir Mädchen stärken, verändern wir Gesellschaften.“

